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Ein Welpe "von privat"

Welpen werden nicht nur unter der Obhut eines Züchters oder eines Vermehrers geboren, auch in privaten Haushalten gibt es zahlreiche Würfe im Jahr. Sei es weil jemand dachte, die eigene Hündin müsse einmal im Leben Nachwuchs haben oder weil Nachbars Rüde die Hündin interessant findet und nicht aufgepasst wurde. So finden sich natürlich nicht nur Hunde der gleichen Rasse zusammen, sondern viele Mischungen entstehen auf diesem Weg.

Aber um die Frage gleich zu klären, NEIN es muss nicht immer ein Rassehund sein. Es gibt phantastische Mischlinge, wobei manche Verpaarungen tatsächlich eher problematisch sein können. Generell gilt auch hier die liebevolle, fachgerechte Aufzucht als Notwendigkeit für einen guten Start in ein ausgeglichenes Hundeleben.

Worauf sollten Sie achten beim Kauf eines Welpen aus privaten Haushalten?

- fragen Sie nach dem Muttertier und achten Sie darauf, wie sie mit ihren Welpen umgeht. Erkundigen Sie sich nach Erkrankungen, nach ihrem Wesen. Ist sie ein eher ängstlicher Hund, oder gelassen bis selbstbewusst?

- fragen Sie nach Erbkrankheiten, möglichst auch bei dem Rüden. Das wird vielfach nicht herauszubekommen sein, aber behalten Sie diesen Aspekt trotzdem im Auge. Auch andere Verpaarungen, die unwissend vorgenommen wurden, können zu massiven Gesundheitsproblemen führen (z.B. merle-merle Verpaarungen)

- wohnen Welpen, Mutter und eventuelle andere Hunde im Haus?  Auch das ist eine wichtige Frage, denn sie zeigt direkt die Beziehung, die die Menschenfamilie zu dem Muttertier und ihren Welpen hat.

- die Welpen sollten genau wie bei einem Züchter mit möglichst vielen Umwelteinflüssen in Kontakt kommen während der ersten Lebenswochen, d. h. verschiedene Geräusche, Untergründe, Menschen und Situationen.

- werden Mutter und Welpen von einen Tierarzt betreut? Ist dieser zufrieden mit der Entwicklung? Gibt es - je nach Alter der Welpen - einen Impfausweis, den man Ihnen zeigen kann?

- Wie reagieren Mutter und Welpen auf die menschlichen Bezugspersonen, freudig, gelassen, entspannt oder eher ausweichend, gestresst...

- Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Ist da wirklich nur einmal "aus Versehen" die Hündin gedeckt worden oder hatte die Hündin schon häufiger Welpen?

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